Fronleichnam 2017

Feierliche Fronleichnamsprozession mit großer Beteiligung in der Burg-, Kloster- und Stillastadt Abenberg

Bilder: Karlheinz Hiltl

ABENBERG (hi) - Groß war die Beteiligung an der feierlichen Fronleichnamsprozession der katholischen Christengemeinde in Abenberg. Der mit Fahnen, Bildern, Blumen und Kränzen geschmückte Weg führte über den neugebauten Steinweg zur Schweinau, vom Prälat-Sperber-Platz vorbei an der geöffneten Mater-Dolorosa-Kapelle hin zum Küchelbach, und von dort wieder zurück zur Altstadt und zur Pfarrkirche St. Jakobus.

Fleißige Hände hatten zu früher Stunde die vier Altarstationen mit Blumen geschmückt: An der Maria-Hilf-Kapelle am Klosterberg, wie all die Jahre zuvor schon, die Familien Heckl und Schlamp, am Flurkreuz an der Spalter Straße die Familien Heiling und Miehling, den Blumenteppich mit eucharistischem Symbol vor der ehemaligen Diskothek Colosseum am Unteren Tor legte das Team Biegler/Mohrholz/Scheidel/Gräf und den Teppich vor dem Kriegerdenkmal an der Pfarrkirche mit der Darstellung des Pfarrpatrons St. Jakobus das Team Franz Kornbacher mit den Helferinnen Heinloth/Winkler/Dantonello/Schmitz/Hertlein.

Eucharistie, das Geheimnis des Glaubens, Jesus Christus, das Brot des Lebens, Jesus Christus das Zeichen des Einheit und Liebe und Christus der Herr als Haupt des neuen Schöpfung waren die Intensionen zum Altarsakrament. Die gegenwärtige Verfolgung und Ermordung von Christen nahm Pfarrer Stefan Brand an der dritten Altarstation zum Anlass, an die erlittenen Martyrien von Christen im Kolosseum im alten Rom hinzuweisen und betete dafür, dass sich das Zusammenleben der Menschen aller Religionen zum Guten wenden möge.

Einen besonders festlichen Rahmen während des Weges und an den vier Altarstationen erhielt die Prozession durch die musikalische Begleitung der Original Abenberger Blasmusik. Trotz Jubiläumsfest regelte die Freiwillige Feuerwehr vorbildlich den Verkehr und nahm mit Fahnenabordnungen aus Abenberg und Obersteinbach neben den kirchlichen Organisationen am Prozessionszug teil. Nur das Tragen der sechs Zunftstangen übernahmen diesmal fünf Männer und eine Frau in zivil als traditionelle Begleiter der Monstranz mit dem Allerheiligsten.

Text: Karlheinz Hiltl

Zuletzt bearbeit am Freitag, 17. November 2017 von W.Horst.