Fronleichnam 2018

Abenberger begingen Fronleichnam, das Hochfest von Leib und Blut Christi, sehr feierlich

ABENBERG (hi) - Ungebrochen groß war die Beteiligung an der Fronleichnams¬prozession der katholischen Christengemeinde in Abenberg, dem Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Heuer führte der Weg, die "obere Strecke", vom Kirchplatz/Stillaplatz über die Windsbacher, Schwabacher und Nürnberger Straße zurück zur Altstadt, vorbei an fahnen-, mit Bildern, Blumen und Kränzen geschmückten Häusern, wenn es auch nicht mehr so viele waren wie früher. Schließlich ging es über die Güssübel-/Burgstraße und Rother Straße zurück zum Ausgangspunkt, der Stadtpfarrkirche St. Jakobus, in der Pfarrer Stefan Brand den Schlusssegen erteilte.

Schon in aller Herrgottsfrühe haben viele die vier Altäre vorbereitet und geschmückt "für unseren Herrn, dem heiligsten Sakrament", so Pfarrer Brand zu Beginn des feierlichen Gottesdienstes. Vor dem Bildstock in der Windsbacher Straße mit dem Gnadenbild der Diözesanpatronin "Dreimal Wunderbare Mutter" die Familie Feierlein (ehemals Aumann/Schuhmann), den "Patrona Bavariae"-Altar an der Ecke Burgstraße die Familie Hofmann.

Den Blumenteppich mit Motiv und Spruch des Deutschen Katholikentages 2018 legte das Team Biegler/Gräf/Mohr/Mohrholz und Scheidel, den ebenso zeitaufwändigen Blumenteppich mit dem Christusmonogram, das Nomen sacrum "IHS" ("Jesus-Heiland-Seligmacher") vor dem vierten Altar am Stilla-/Kirchplatz das Team Dantonella-Einzinger-Heinloth-Hertlein-Kornbacher-Winkler).

Damit Christus, unser Herr, im heiligsten Sakrament "nicht in der Kirche verborgen bleibt, im Tabernakel eingesperrt", so der Geistliche, wird er in der Monstranz unter dem Himmel hinausgetragen auf die Straßen, in die Ortschaften und Städte. "Damit geben wir Zeugnis von unserem Glauben, dass Gott gegenwärtig bleibt".
Betrachtet und verehrt wurde Jesus in der Eucharistie als Geheimnis des Glaubens, Brot des Lebens, als Zeichen der Einheit und Liebe der Kirche sowie als Haupt der neuen Schöpfung.

Ein besonders feierlicher Rahmen war die musikalische Begleitung während des Weges und an den vier Altarstationen durch die DJK-Blasmusik mit ihrem Leiter Sebastian Pröger. Gewohnt unauffällig und wirksam regelte die Freiwillige Feuerwehr Stadt Abenberg den Verkehr und war mit Fahnenabordnungen aus Abenberg und Obersteinbach neben den kirchlichen Organisationen dabei. Dazwischen die rund 100 Jahre alte Standarte "Beata Stilla" der "Marianischen Jungfrauen-Congregation Abenberg". Von sechs Männern wurden neben dem Baldachin, auch "Himmel" genannt, Zunftstangen mitgetragen.

Lilien, Jasmin und Rosen kontrastierten das kräftige Grün der blumenreich geschmückten und von drei Dirndl bekleideten Mädchen mitgeführten Marienfigur. Ihnen folgten Kommunionkinder in cremefarbenen Alben. Zusammen mit den Schwestern des Klosters Marienburg, den Bürgermeistern und Mitgliedern des Stadtrates, des Kirchenrates sowie des Pfarrgemeindesrates waren sie würdige Begleiter des Altarsakramentes.

Gedankt hat Stadtpfarrer Stefan Brand in der Kirche allen Mithelfern und Mitgestaltern der Prozession und allen Teilnehmern, die bei herrlichem Wetter aus nah und fern kamen. Das gemeinsam gesungene "Großer Gott" nach dem Te Deum beendete die festliche Prozession.

 

Bilder:

Text und Bilder Karlheinz Hiltl

Zuletzt bearbeit am Samstag, 9. Juni 2018 von W.Horst.