Goldkommunion 2019

Abenberg feierte Goldkommunion

Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Sankt Jakobus - Zelebrant Pfarrer Band hielt Festpredigt

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Foto: Karlheinz Hiltl
Auf den Treppen vor dem Kriegerdenkmal, dem Aufgang zur Stadtpfarrkirche St. Jakobus,  stellten sich die Jubilare und mit feiernde evangelische Klassenkameradinnen neben Pfarrer Stefan Brand und den Ministranten (links) zum Erinnerungsfoto auf. Vorne, jeweils von links (in Klammern der Geburtsname): Ingrid Paul (Köppel), Andrea Siemandel (Brechtels¬bauer), Inge Bachmann (Seitz), Bettina Schuster (Gruber), Stilla Vollert (Beck), Gerda Fuchs (Schneider), Monika Kürzinger (Pfuff), Christa Berger (Glauber). Zweite Reihe: Karin Müller (Pioch), Ingeborg Deß (Kraft), Christa Gittner (Hufmann), Stilla Scholz (Rock), Dagmar Kaiser, Gerlinde Wachter (Friedrich), Jutta Schneider (Paul), Waltraud Bayer (Wacker). Dritte Reihe: Margit Scheidel, Beate Siebner (Bäuerlein), Carmen Huelves (Häußer), Ilse Horst (Gress), Monika Tesan (Riedl), Anita Bayer (Scheidel), Norbert Holzschuh, Ludwig Friedrich, Hans Bayer, Norbert Ottinger. Hintere Reihe: Norbert Schreiner, Reinhard Maurer, Karl-Peter Schütz, Georg Brändl, Hans-Peter Alt, Hans Schübel, Peter Mack.

ABENBERG (hi) - Ein festlich gestalteter Gottesdienst mit Pfarrer Stefan Brand war der Auftakt zu einem Wiedersehen der Kommunionkinder des Geburts-Jahrgangs 1959/60 in der blumenreich geschmückten katholischen Stadtpfarrkirche Sankt Jakobus Abenberg. Gefeiert wurde die Goldkommunion, traditionell am Weißen Sonntag, dem letzten Tag der Osteroktav.

61 Kinder waren es, 20 Buben und 41 Mädchen, denen Pfarrer Willibald Schrötz vor 50 Jahren in diesem Gotteshaus die "Erste heilige Kommunion" spendete. Zum Jubiläum folgten 33 der Einladung von Margit Scheidel, Anita Bayer und Hans Bayer, dem Organisationsteam, darunter evangelische Mitchristen und Jubilare, die ihre Erstkommunion woanders in Empfang nahmen.

Nur Andrea (aus Erlangen) und Dagmar (Wonsees-Gelbsreuth, Landkreis Kulmbach) hatten eine etwas weitere Anreise, alle anderen Mitschüler/innen, von denen acht bereits verstorben sind, kamen aus Abenberg oder der näheren Umgebung.

Da der Weiße Sonntag in der katholischen Kirche auch der Sonntag der Barmherzigkeit ist, blickte Pfarrer Brand in seiner Predigt auf das Evangelium dieses Sonntags, auf den "ungläubigen", weil skeptischen Apostel Thomas, dem Jesus eine großartige Erfahrung seiner Güte und Barmherzigkeit mit dem Bußsakrament schenkte, das Gnadengeschenk des auferstandenen Herrn an seine Jünger, und damit Thomas auf diese Weise zum tieferen Glauben führte. Mit erklärenden Worten beantwortete er die eingangs sinngemäß gestellte Frage, ob es uns im Alltag nicht auch so gehe, dass wir skeptisch sind, dass wir manche Dinge nicht gleich glauben können oder glauben wollen, wie Apostel Thomas dies getan hat. Pfarrer Brand lud dazu ein, den eigenen Glauben zu überdenken und ebenfalls zu erneuern.

Zusammen mit dem großartigen Orgelspiel und die gesangliche Mitgestaltung durch die Männerschola unter der Leitung von Herbert Watzl wurde der Gottesdienst zu einem unvergesslichen Erlebnis für alles Besucher.

Zwischen Mittagessen und Kaffeetrinken in der DJK-Sportgaststätte gedachten die Jubilare nach Gebet und dem Anzünden gespendeter Kerzen in der Kirche ihrer verstorbenen Mitschüler/innen durch einen Gräbergang auf den Friedhof.

Bis in die frühen Abendstunden hinein fanden anregende und interessante Wechselgespräche statt, sie waren gelungene Abrundung eines vielleicht Alltag verändernden Festtages.

Zuletzt bearbeit am Mittwoch, 1. Mai 2019 von W.Horst.