Prozession an Christi Himmelfahrt 2017

Traditioneller Flurumgang der Katholiken in Abenberg

ABENBERG (hi) - Traditionell fand in Abenberg an Christi Himmelfahrt der Flurumgang der katholischen Kirchengemeinde statt. Nach dem Gottesdienst, den Pfarrer Stefan Brand in der Stadtpfarrkirche Sankt Jakobus zelebrierte, führte der Weg wie üblich vom Stillaplatz/Marktplatz hin zur Kapelle Küchelbach an der Spalter Straße (betreut und geschmückt von Familie Haubner), der ersten von vier Stationen. Nacheinander wurde in Fürbitten der Segen Gottes erbeten, zunächst für alle Arbeitenden, dann für die Landwirtschaft, für alle sozialen Dienste und die in öffentlichen Verwaltungen Tätigen unter anderem.

Die zweite Altarstation war die Vierzehn-Nothelfer-Kapelle an der Windsbacher Straße (über Wiesenstraße und Friedhofsweg. Betreuung: Familie Scheidel).

An der Antoniuskapelle (Schwabacher Straße, betreut von Rosi Kolb, Stilla und Georg Miehling) wurden neben dem Heiligen Antonius der Heilige Sebastian und die Ortspatronin der Stadt, die selige Stilla angerufen. Über den Burgberg (Güssübelstraße) ging es dann zur "Wegscheid". Wegen des Durchgangsverkehrs (Staatsstraße 2220) ist der vierte Halt schon lange nicht mehr das Steinkreuz an der Rother Straße, sondern ein Altar am Schulhausparkplatz, aufgestellt und geschmückt von Inge Bayer. Von dort führte der Weg zurück zum abschließenden "Te Deum" (Großer Gott wir loben dich) in das Gotteshaus.

Dem Flurumgang an Christi Himmelfahrt, 40 Tage nach Ostern, gingen Bittgänge voraus. Der erste führte von der Pfarrkirche zur Klosterkirche, der zweite vom Kloster Marienburg (Treffpunkt Maria-Hilf-Kapelle am Prälat-Sperber-Platz) zur Filialkirche in Obersteinbach  (Christkönigskirche) und nach Gottesdiensten wieder zurück.

Text und Bilder: Karlheinz Hiltl

Zuletzt bearbeit am Freitag, 17. November 2017 von W.Horst.