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Neue Gottesdienstordnung in der Stillakirche


Nach dem Umzug der Schwestern aus dem Kloster in das Schwesternwohnheim
sind diese nur noch vereinzelt beim Gottesdienst dabei. Jetzt muss sich die
veränderte Gottesdienstordnung in der Stillakirche einspielen.
Die „Klosterkirche“, wie sie meist genannt wird, muss in unserem Bewusstsein mehr zu einer Kirche
unserer Pfarrgemeinde werden, schon allein deshalb, damit sie als Kirche erhalten
bleibt, wenn sich die Nutzung des Klosters in absehbarer Zeit bedeutend ändern
wird. Nach intensiven Überlegungen hat der Pfarrgemeinderat folgende Gottesdienstordnung beschlossen:

* Werktagsmessen: Mittwoch und Freitag jeweils 18.00 Uhr
* Ein Sonntagsgottesdienst ab Januar als Pfarrgottesdienst um 10.00 Uhr
und zwar an jedem dritten Sonntag des Monats. Erster Termin ist Sonntag, 21. Januar. Die Weiteren Termine finden Sie in der Gottesdienstordnung.

Besonderheit am 21. Januar: Hier findet bereits vor dem Gottesdienst die Sebastiansprozession statt. Beginn ist um 9:30 Uhr in der Pfarrkirche. Die Prozession führt in die Stillakirche und nach dem Gottesdienst wieder zurück in die Stadtkirche.

Ausnahmen werden Festtage oder besondere Anlässe bilden, die auf den dritten Monats-Sonntag
fallen: (Pfingsten im Mai, Volkstrauertag im November).

Diese Umstellung mag für manches Gemeindemitglied eine deutliche Herausforderung darstellen, weil unser Gottesdienstbesuch oft stark von Gewohnheit geprägt ist. In der Pfarrkirche bleibt aber auch an diesem einen Sonntag die Vorabendmesse erhalten.
Veränderung ist oftmals nicht angenehm, aber in Umbruchzeiten einfach notwendig. Die allermeisten Pfarreien sind seit Jahren immer stärker mit dieser Notwendigkeit konfrontiert, dass Gottesdienste zentralisiert werden und dass man zur Messe auch mal woanders hinfahren muss; auch in unserem Pfarrverband Spalt – Großweingarten – Theilenberg läuft das seit Jahren. Außer den Priestern stehen ja auch andere Mitarbeiter (Mesner, Organisten) nur begrenzt zur Verfügung;
Personal- und Heizkosten fallen bei jedem Gottesdienst an. Die Zukunft der
pastoralen Räume mit immer mehr Zusammenlegungen wird wohl bald nicht mehr
zulassen, dass sonntags in jeder Kirche für jeweils 25 Gläubige die Messe gefeiert
wird. Deshalb rufen wir eindringlich dazu auf, sich auf diese Veränderungen
einzulassen, auch wenn die jetzt entstehende Situation nicht für 100 Jahre in Stein
gemeißelt sein wird
Pfr. Stefan Brand

Bilder vom Gottesdienst in der Stillakirche am 21. Januar 2024; Fotograf: Karlheinz Hiltl

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