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Verabschiedung von Pfarrer Stefan Brand

Nach dem feierlichen Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Brand am 6. September 2026 lud der Pfarrgemeinderat der katholischen Gemeinde St. Jakobus zu einem Empfang in die DJK-Halle. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Verbindungen des Pfarrers zu den Menschen in Abenberg waren. Straff und humorvoll moderiert von Claudia Leikam, überbrachten zahlreiche Weggefährten ihre persönlichen Grüße und Erinnerungen.

Stellvertretender Dekan Klaus Meyer erinnerte an den heiligen Franziskus und dessen Leben als Wanderprediger. Bürgermeisterin Susanne König dankte Brand für sein segensreiches Wirken und überreichte ihm unter anderem die Gewandnadel der Stadt Abenberg. Anton Friedrich von der Kirchenverwaltung blickte auf viele gemeinsame Sitzungen zurück, die nicht selten erst spät am Abend endeten, und lobte die stets gute Zusammenarbeit.

Auch die ökumenische Verbundenheit kam zur Sprache. Pfarrerin Friederike Töpelmann von der Evangelischen Kirchengemeinde Dürrenmungenau betonte – auch im Namen ihrer Vorgänger – die gute Zusammenarbeit zwischen den Konfessionen. Vertreter von Feuerwehr, DJK, Frauenbund, Realschule, Caritas, Ministranten, Chören und Pfarrgemeinderat erinnerten an gemeinsame Gottesdienste, Fahrzeugsegnungen, Prozessionen, Bittgänge, Jubiläen und viele persönliche Begegnungen.

Für musikalische Höhepunkte sorgte der MGV Frohsinn Wassermungenau mit fünf Liedern, darunter einem persönlichen Lieblingsstück des Pfarrers. Auch humorvolle Einlagen durften nicht fehlen: Beim Spiel „Aufgstanden is“ wurden unter anderem der manchmal etwas freie Umgang des Seelsorgers mit Terminen und Zeiten, sein sehr beherzter Fahrstil und die bisweilen verlorenen Fäden in seinen Predigten augenzwinkernd aufs Korn genommen.

Zum Abschied erhielt Brand zahlreiche persönliche Geschenke – darunter von den Ministranten ein Pilger-T-Shirt und vom Pfarrgemeinderat ein kunstvoll geklöppeltes Pilgerbild, für das Inge Baier 27 Stunden Arbeit investiert hatte, sowie einen Bildband.

Nach 19 Jahren gemeinsamer Wegstrecke bleibt damit vor allem eines: Dankbarkeit. Und die Hoffnung, dass der „Wanderschäfer“ seinen Pilgerweg mit vielen guten Erinnerungen an Abenberg fortsetzen wird. Zum Abschlussspielte die DJK Blasmusik das Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“ – ein passender musikalischer Wunsch für den weiteren Weg von Pfarrer Stefan Brand.

Text: Maria Mohr

Bilder: Maria Mohr

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